Festgeld anlegen für 6 Monate

Festgeld für 6 MonateFestgeld mit einer Laufzeit von 6 Monaten zeigt sich gegenüber den Zinskonditionen für kürzere Anlagezeiträume wie 1 oder 3 Monate rentabler, da auch hier wieder die Festgeld-Regel „Je länger die Laufzeit, umso höher der Zinssatz“ Anwendung findet.

Dennoch liegt die Rendite kaum über der vom Tagesgeld, welches jedoch die Geldanlage in der Regel ohne Mindesteinlagen und täglicher Verfügbarkeit ermöglicht.

Festgeldkonten für 6 Monate im Vergleich – November 2017

AnbieterZinssatz p.a.Mindest-
einlage
Einlagen-
sicherung
Beantragen
MoneYou
MoneYou
1,15%500€100.000€Zur Bank »
GE Capital Direkt
GE Capital Direkt
0,85%1.000€100.000€Zur Bank »
VTB
VTB
0,75%500€100.000€Zur Bank »
CreditPlus
CreditPlus
0,40%5.000€32,14Mio.€Zur Bank »
pbbdirekt
pbbdirekt
0,10%5.000€100.000€Zur Bank »
BMW Bank
BMW Bank
0,35%5.000€ 547Mio.€Zur Bank »
IKB
IKB
0,10%5.000€419,780 Mio.€Zur Bank »
Mercedes Bank
Mercedes Bank
0,05%2.500€300 Mio.€Zur Bank »
Targo Bank
Targo Bank
0,00%2.500€207Mio.€Zur Bank »
SWK bank
SWK bank
0,10%10.000€100.000€Zur Bank »

Die Unterschiede machen sich deutlich bemerkbar. Privatkunden, die eine höhere Geldsumme, z.B. aus Gewinnen, Abfindungen, Erbschaften oder sonstigen einmaligen Geldzuwendungen, erhalten haben, können entsprechend der Mindestanlage ein Festgeldkonto für 6 Monate anlegen und von einem interessanten Zinssatz profitieren.

Zunächst einmal sollten keinerlei Kosten und Gebühren für das Konto anfallen. Die kostenlose Kontoführung sowie die kostenfreie Eröffnung bzw. Auflösung des Kontos sind daher bei allen Anbietern im Festgeld Vergleich sozusagen Standard. Der Zinssatz pro Jahr kann sich in Abhängigkeit vom Anlagebetrag zeigen und somit nach oben variieren.

Die Zinsgutschrift erfolgt bei Festgeldkonten mit sechsmonatiger Laufzeit meist zum Ende der Laufzeit. Ein Mindestanlagebetrag ist regulär gefordert und wird auch der Rentabilität gerecht, damit sich Festgeld anlegen für sechs Monate wirklich lohnt. Verschiedene Banken definieren auch eine Höchstsumme, die in Festgeld angelegt werden kann. Die Art und Höhe der Einlagensicherung ist ein weiterer Punkt, der beim Festgeld Vergleich zu beachten ist, denn was nutzt es, wenn der Anleger 300.000 Euro investieren möchte, die Einlagensicherung jedoch nur die gesetzliche Entschädigung von 100.000 Euro vorsieht? Durch freiwillige Einlagensicherungsfonds und Eigenkapitalrücklagen der Banken erhöht sich auch die Anlagesumme.

Beim Festgeld für ein halbes Jahr entscheidet nicht automatisch der höchste Zinssatz, auch die weiteren Rahmenbedingungen sind für die individuelle Geldanlage von Bedeutung.

Welche Zinserträge sind beim Festgeld für sechs Monate zu erwarten?

Die über den Zeitraum der Anlagedauer festen Zinssätze zeigen je nach Angebot große Unterschiede. Auch der Anlagebetrag kann ein ausschlaggebender Faktor sein, damit der Zinssatz höher liegt. Festgeld anlegen für ein halbes Jahr sollte sich daher idealerweise an dem Angebot orientieren, das die höchste Verzinsung pro Jahr bietet. Um den genauen Zinsertrag zu berechnen, ist es notwendig, den jährlichen Zinsertrag durch zwei zu teilen. Die Spanne der Verzinsung reicht von 0,10% bis 1,50% p.a. und somit wird deutlich wie unterschiedlich auch die Zinserträge auf den eingelegten Betrag ausfallen können.

Kündigungsfristen, automatische Verlängerung, Sonderkündigungsrecht

In diesen Punkten herrscht am Festgeldmarkt keine prinzipielle Einigkeit, denn auch bei der kurzfristen Festgeldanlage von sechs Monaten können Kündigungsfristen gefordert sein. Werden diese nicht eingehalten, dann verlängert sich das Festgeldkonto um weitere sechs Monate, allerdings zu den dann gültigen Festzinskonditionen. Es besteht bei verschiedenen Banken auch die Option einer Verlängerung oder das Festgeldkonto wird ohne weitere Formalitäten zum Ende der Laufzeit aufgelöst. Ein Sonderkündigungsrecht, um Termingeld vorzeitig abzurufen, ist hingegen eine seltene Ausnahme, die bei der kurzen Laufzeit kaum angeboten wird.

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