Festgeld mit hohen Zinsen

Welches Festgeld höchste Zinsen bietet, lässt sich im Festgeld Vergleich schnell ersehen. Allerdings kann der hohe Zinssatz auch an einen gewissen Anlagebetrag gebunden sein oder sich in Abhängigkeit von der Anlagesumme staffeln. Daneben stellt sich auch die Frage, ab welchem Anlagebetrag Festgeld mit hohen Zinsen tatsächlich einen ernst zu nehmenden Ertrag abwirft.

Hohe Zinsen beim FestgeldDer Zinssatz ist bei der Entscheidung für ein Festgeldkonto nicht unbedingt der alles entscheidende Faktor, denn daneben zählen Konditionen wie Mindest- und Maximalanlage, Zinsgutschriften, Einlagensicherung, Kündigungsmodalitäten sowie Ruf und Stabilität der Bank.

Festgeld mit hoher Rendite ist in der Regel laufzeitabhängig

Beim Festgeld gilt nach wie vor, dass eine lange Laufzeit auch für einen hohen Festgeldzins steht. Im Angebotsvergleich wird ersichtlich, dass Festgeld mit hohen Zinsen bei Laufzeiten die unter einem Jahr liegen, meist nicht gegeben sind. Je länger die Laufzeit definiert ist, umso höher liegt der Zinssatz. Bei einer Anlagedauer zwischen 1 Monat und einem Jahr kommt es entscheidend auf die Höhe der Einlage an, wenn sich das Festgeld mit den besten Zinsen rentabel zeigen soll. Vier- und fünfstellige Beträge sind hier als Mindestanlage oft gefordert und machen bei der kurzfristigen Geldanlage auch wirklich einen Sinn.

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Stand: September 2019

Festgeld mit hoher Verzinsung ist Planungssache!

Ein Festgeldkonto mit hohen Zinsen zu eröffnen, bedarf im Vorfeld einer Kalkulation. Folgende Parameter sind dabei ausschlaggebend:

  • Wie lange kann Kapital gebunden werden, auch mit der Option auf finanzielle Engpässe? Sind diese mit anderen Mitteln überbrückbar?
  • Welcher Anlagebetrag steht zur Verfügung?
  • Kann die eingelegte Summe während der Laufzeit erhöht werden?
  • Wie sieht es mit einer vorzeitigen Kündigung aus und welche finanziellen
    Konsequenzen hat eine außerordentliche Kündigung?

Zinserträge können leicht ausgerechnet werden, wobei ein etwaiger Zinseszinseffekt berücksichtigt werden muss. Bei einer monatlichen oder jährlichen Zinsausschüttung direkt auf das Festgeldkonto erhöht sich der Anlagebetrag um den Zinsertrag, für diese gesamte Summe wird dann bei der nächsten Zinsgutschrift der feste Zinssatz zugrunde gelegt. Hier sind jedoch die Konditionen der Anbieter explizit zu vergleichen, um am Ende keine Enttäuschung zu erleben.

Die Zinsentwicklung

Festgeldzinsen werden von der allgemeinen Zinsentwicklung beeinflusst. Das bedeutet, die Festgeldangebote können sich im Laufe der Zeit, was die Zinshöhe betrifft, ändern. Das wird besonders deutlich bei automatischen Festgeldverlängerungen, bei denen dann die jeweils aktuellen Konditionen zugrunde gelegt werden. Während der Laufzeit bleibt der Zins unverändert. Ob es hohe oder eher niedrige Zinsen für das Festgeld gibt, entscheidet somit die Entwicklung am Finanzmarkt. Gerade dieser Punkt ist für einige Anleger, die sich nicht auf Jahre festlegen möchten, ausschlaggebend. Sie wählen die kurzfristige Festgeldanlage, um auf Angebotsveränderungen schnell reagieren zu können. Hier sei aber erwähnt, dass es sich dann um entsprechend hohe Anlagesummen handeln muss, damit die Rendite merklich ausfällt.

Fazit:

Festgeld mit hohen Zinsen ist einerseits von der allgemeinen Zinsentwicklung abhängig, andererseits bezieht es sich in der Regel auf Laufzeiten zwischen 5 und 10 Jahren. Die Vielfalt der Angebote lässt Spielraum für die unterschiedlichen Anlegeransprüche und dabei kommt es nicht ausschließlich auf die höchsten Zinssätze an. Die vorzeitige Kündigung bedeutet hingegen immer das Aus für gute Verzinsung, weshalb ein solcher Schritt sehr genau überlegt sein sollte.

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