Festgeld für 10 Jahre

Festgeld für 10 JahreDie längste Anlagedauer beim Festgeld beträgt zehn Jahre. Damit kann auch der beste Zinssatz ausgeschöpft werden. Festgeld für 10 Jahre anzulegen ist einerseits eine Rechenaufgabe und andererseits auch eine zukunftsorientierte Planung, die viele Eventualitäten einkalkulieren sollte.

Hohe Zinserträge erwirtschaften

Die Rentabilität steht bei dieser dauerhaften Geldanlage im Vordergrund. Ein hoher fest garantierter Zinssatz, kurze Intervalle der Zinsgutschrift, die den Zinseszinseffekt begünstigen, und die optimale Einlagensicherung der jeweiligen Bank tragen zu profitablen Zinserträgen bei, vorausgesetzt, der Anlagebetrag liegt mindestens im vierstelligen Bereich.

Im Vergleich Juni 2017 – Festgeld für 10 Jahre

AnbieterZinssatz p.a.Mindest-
einlage
Einlagen-
sicherung
Beantragen
pbbdirekt
pbbdirekt
1,60%5.000€100.000€ je KontoZur Bank »
Credit Europe
Credit Europe
1,20%2.500€100.000€ je KontoZur Bank »
IKB
IKB
1,50%5.000€419,780 Mio.€Zur Bank »
VTB
VTB
1,20%500€100.000€ je KontoZur Bank »

Ein Festgeldkonto für 10 Jahre zu führen, bedeutet aber, auch keinen Zugriff auf das Geld zu haben, es sei denn, es wird vor Ablauf der Anlagedauer abgerufen, was dann jedoch Zinseinbußen und Extrakosten zur Folge hat. Dieser Schritt sollte gut überlegt sein. Alternativ kommen für größere Summen auch Festgeldangebote mit kurzer Laufzeit und effektivem Zins in Frage wie der Festgeld Vergleich zeigt.

Festgeld für zehn Jahre – Zeitgemäß oder nicht?

Bei der Fülle an Festgeldangeboten, die von einem Monat bis hin zu zehn Jahren Laufzeit aufweisen, ist es heute wirklich nicht leicht, die richtige Entscheidung zu treffen. Es wird leichter, wenn man sich die Dimensionen und die mögliche Zinsentwicklung vor Augen führt.

Angenommen, es findet sich ein Bankangebot mit 3% Zinsen pro Jahr und der Anlagebetrag liegt bei 10.000 Euro. So lassen sich 3.000 Euro Rendite (ohne Zinseszins) in zehn Jahren erwirtschaften. Das ist eine staatliche Summe. Legt der Kunde 10.000 Euro für einen Zeitraum von 3 Jahren an, der Zins beträgt 1,60%, so errechnet sich ein Ertrag von 480 Euro. Legt er nach 3 Jahren wieder 10.000 Euro bei einem anderen Anbieter mit einem Festzins von 2,50 % p.a. für 7 Jahre an, dann erhält er 1.750 Euro Zinsertrag. Das macht zusammen mit den 480 Euro 2.230 Euro. Dieses Rechenbeispiel zeigt, dass der gleiche Anlagebetrag durch diese Aufteilung weniger Rendite einfährt, als wenn die Anlage direkt zum höheren Zinssatz für zehn Jahre bei einer Bank erfolgt.

Die allgemeine Zinsentwicklung ist ein Risikofaktor, der nicht kalkulierbar ist. Während der Laufzeit bleibt zwar der Zins für das aktuelle Festgeldkonto gleich, aber am Zinsmarkt können sich Veränderungen ergeben. So wäre es beispielsweise möglich, dass ein Festgeldangebot in zwei Jahren Zinssätze von über 4% oder unter 2% aufzeigt. Diese Entwicklung müssen Anleger, die ein Festgeldkonto für 10 Jahre eröffnen, einfach ausblenden, denn sie profitieren weder von einem generell gestiegenen Zins, noch verbuchen sie Verluste durch einen gesunkenen Zins.

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