Festgeld für 9 Monate

Festgeld für 9 MonateUnter den zahlreichen Angeboten für kurze Laufzeiten beim Festgeld findet sich auch das Festgeldkonto für 9 Monate. Diese Anlagedauer wartet mit profitablen Zinsen, die über die gesamte Laufzeit hinweg konstant bleiben. Gerade bei hohen Einlagen lässt sich so schnell ein rentabler Zinsertrag erwirtschaften. Worauf beim Festgeld für neun Monate im Einzelnen zu achten ist.

Wer Geld für 9 Monate im Festgeldkonto anlegt, erhält in der Regel keine höhere Verzinsung, als es beim Tagesgeld der Fall wäre. Unter diesem Gesichtspunkt und der Tatsache, dass es Mindestanlagesummen gefordert sind, empfiehlt es sich bei solch kurzen Laufzeiten einen Blick in unseren Tagesgeldkonten Vergleich 2017 zu werfen.

Festgeldkonten für 9 Monate Laufzeit im Vergleich – November 2017

AnbieterZinssatz p.a.Mindest-
einlage
Einlagen-
sicherung
Beantragen
CreditPlus
CreditPlus
0,45%5.000€32,14 Mio.€Zur Bank »
BMW Bank
BMW Bank
0,40%5.000€ 547 Mio.€Zur Bank »
IKB
IKB
0,10%5.000€419,780 Mio.€Zur Bank »
Mercedes Bank
Mercedes Bank
0,05%2.500€300 Mio.€Zur Bank »
Targo Bank
Targo Bank
0,00%2.500€207 Mio.€Zur Bank »

Wie entscheidend ist der Zinssatz pro Jahr? Der Zinssatz per Anno entscheidet wesentlich über die Rentabilität, das ist keine Frage. Daher wird jeder Interessierte zunächst nach dem Anbieter mit der höchsten Verzinsung Ausschau halten. Allerdings können der Festgeldanlage für neun Monate auch Grenzen gesetzt sein, die sich durch Mindestanlage und Maximalanlage, Kündigungsfristen, Einlagensicherung, Gebühren für die Kontoeröffnung, Kontoführung und den Kontoabschluss zeigen. Erst die stimmige Gesamtheit aller Konditionen, die für den Anleger wichtig sind, macht das beste Festgeldkonto für 9 Monate aus.

Wissenswertes zum Zinssatz für Festgeld

Der Zinssatz für Festgeld wird pro Jahr angegeben. Das bedeutet, dass sich auch der Zinsertrag auf das Jahr gerechnet ergibt. Wer Festgeld für 9 Monate anlegen möchte, muss die Rechnung entsprechend korrigieren und den Jahreszinsertrag durch 12 teilen und dann wieder auf 9 Monate hochrechnen. Der Zinssatz kann abhängig vom Anlagebetrag steigen, weshalb im Festgeld Vergleich auf unterschiedliche Anlagebeträge und einen entsprechend gestaffelten Zins zu achten ist. Die Intervalle der Zinsgutschrift beeinträchtigen die Rendite, werden die Zinsen monatlich gutgeschrieben, fließen bei der weiteren Verzinsung auch die Zinseszinsen ein. Meistens ist die Zinsausschüttung allerdings beim Festgeld für neun Monate auf das Ende der Laufzeit gerichtet.

Die Höhe des Zinssatzes zeigt sich beim Festgeld über einen Zeitraum von neun Monaten meist zwischen 0,50% und stolzen 1,30%, das kommt immer auf das Bankangebot an.

Sonderkündigungsrecht für die vorzeitige Auflösung des Festgeldkontos

Wenige Banken bieten ein Sonderkündigungsrecht, damit vor Ablauf der neun Monate auf das angesparte Geld zugegriffen werden kann. Allerdings ist der Preis, der dafür zu zahlen ist, meist hoch, denn er kostet mitunter den kompletten Zinsertrag, auch Extragebühren können berechnet werden. Banken, die das Sonderkündigungsrecht anbieten, können auch einen Rückfallzins ansetzen, der weit unter dem regulären Zins liegt.

Festgeld ist eine Planungssache und eine vorzeitige Kündigung daher nur aus wirklich zwingenden Gründen gerechtfertigt. Ein Sonderkündigungsrecht bietet zwar ein gewisses Maß an Flexibilität, allerdings macht es auch den Festgeldgedanken zunichte, da die erwartete Rendite im Falle eines Falles nicht erreicht wird.

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