Girokonto für Arbeitslose

Ein Girokonto ist heutzutage unverzichtbar und das auch, wenn keine Bezüge aus Erwerbstätigkeit, angestellt oder selbstständig, verbucht werden. Das betrifft besonders das Girokonto für Arbeitslose, das immer noch mit Unsicherheiten behaftet ist.

Selbstverständlich gibt es kein spezielles Konto für diese Zielgruppe, aber es gibt Bankkonten, die besonders geeignet sind. So sollte beispielsweise die kostenlose Kontoführung nicht an Geldeingänge gebunden sein, welche die Sozialleistungen übersteigen.


Das beste Konto für Arbeitslose – Unsere Empfehlung


Bestes Konto bei Arbeitslosigkeit
  • Kostenlos, ohne regelmässigen Geldeingang
  • hohe Annahmequote bei Erwerbslosen
  • Automatisch Guthabenkonto bei schwacher Bonität
  • Weltweit kostenlos Geld abheben
  • kostenlos Geld einzahlen bei Deutsche Bank

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Girokonten bei Arbeitslosigkeit im Vergleich Dezember 2018

Die Konten in unserem Vergleich erfordern keinen Mindest- oder Gehaltseingang und sind deshalb für Erwerbslose geeignet.

Bankmonatliche GebührenKostenlos Geld abhebenSonstigesAntrag
norisbank
norisbank
Konto: 0€
ec-Karte: 0€
MasterCard: 0€
Dispozins:10,85%
in Deutschland an 9.000 Automaten der Cash Group mit maestrocard
weltweit an 1.6 Mio Automaten mit Mastercard
+ hohe Annahmequote von Arbeitslosen
+ Deutschlandweit kostenlos Geld einzahlen bei Deutsche Bank
+ Direktbank, keine Filialen
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ING
Konto: 0€
ec-Karte: 0€
Visa-Karte: 0€
Dispozins: 6,99%
in Deutschland & €-Zone an allen Visa-Automaten mit der Visa
ausserhalb der €-Zone nicht kostenlos
+ Fast alle Automaten in Deutschland gratis
+ Direktbank, keine Filialen
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DKB Cash
DKB
Konto: 0€
ec-Karte: 0€
Visa-Karte: 0€
Dispozins: 6,90%
in Deutschland an 58.000 Visa-Automaten
weltweit an 1.6 Mio Automaten gratis
+ Guthabenzins 0,20% p.a.
+ Bis zu 17% Cashback
+ Direktbank, keine Filialen
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comdirect
comdirect
Konto: 0€
ec-Karte: 0€
Visa-Karte: 0€
Dispozins: 6,50%
in Deutschland an 9.000 Automaten der Cash Group mit VPay Karte
weltweit an 1.6 Mio Automaten mit Visa
+ 148 € Startguthaben
+ Commerzbank Filialen für Einzahlungen
+ Direktbank, keine Filialen
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Information laut § 18 Abs. 6 Zahlungskontengesetz: Dieser Vergleich stellt keine vollständige Marktübersicht dar.

Arbeitslose und Einnahmen

Girokonto für ArbeitsloseIn Deutschland bezieht die Mehrzahl der arbeitslosen Personen entweder Arbeitslosengeld I oder Arbeitslosengeld II (Harz IV). Diese „Einnahmen“ werden über den bargeldlosen Zahlungsverkehr abgewickelt, weshalb auch ein Girokonto für Arbeitslose benötigt wird. Allerdings scheiden zahlreiche Konto-Angebote schon im Vorfeld aus, da ein Mindestgeldeingang gefordert wird, den Arbeitssuchende je nach Bankvorgabe nicht vorweisen können. Hinzu kommen ebenfalls je nach Bank Gebühren und Kosten für das Konto, die das ohnehin knappe Budget weiter schmälern. Ein Girokonto für Arbeitssuchende und Hartz-IV-Empfänger wird auch nicht explizit beworben. Daher sollten Arbeitslose, die ein Girokonto eröffnen möchten, auf bestimmte Konditionen achten, die im Einzelnen näher erläutert werden.

Das Jedermann-Konto

Jedem Bürger, unabhängig von seiner Einkommenshöhe und den Einkommensverhältnissen, soll ein Girokonto ermöglicht werden. So der Grundsatz, der noch bis vor einigen Jahren gesetzlich mit dem Jedermann-Konto manifestiert war. Heute liegt die Eröffnung eines Jedermann-Kontos allerdings wieder im Ermessen der Banken, es besteht kein Rechtsanspruch darauf. Das Jedermann-Konto zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht an einen Mindestgeldeingang gebunden ist, es kann auch bei einem negativen Schufa-Eintrag eröffnet werden. Allerdings, und das ist das wichtigste Kennzeichen, ist es ein Konto auf Guthabenbasis, Überziehungen sind nicht möglich. Aber auch das Jedermann-Konto erfährt keine Werbung und das ist logisch, denn die Banken verdienen daran ja nichts. Daher gilt es für den Einzelnen, nach Angeboten Ausschau zu halten, die für Arbeitslose die richtigen Konditionen bieten.

Worauf es beim Girokonto für Arbeitslose ankommt

Direktbanken sprechen eine Vielzahl von Kundengruppen an und dazu gehören auch arbeitssuchende Personen und Hilfeempfänger. Dies wird zwar nicht immer explizit so im Angebot für ein Girokonto dargestellt, lässt sich aber anhand der Konditionen schnell ausmachen. Ein Girokonto für arbeitslose Personen wird ohne einen monatlichen Mindestgeldeingang zur Verfügung gestellt. Kontoführungsgebühren und weitere intransparente Kosten sind ebenfalls nicht zu finden. Mitunter wird das Guthaben auf dem Konto sogar verzinst.

Das sind schon einmal die besten Voraussetzungen für das Konto. Einige Banken ermöglichen auch Kunden mit einer negativen Bonität die Kontoeröffnung.
Doch verschiedene Anbieter gehen noch einen Schritt weiter und schnüren Pakete, die gleichzeitig ein kostenloses Tagesgeldkonto oder eine kostenlose Kreditkarte beinhalten.

Kontowechsel bei Erwerbslosigkeit

Wer plötzlich arbeitslos wird, der kann sich unter Umständen mit einem Kontowechsel konfrontiert sehen. Nämlich dann, wenn das bestehende Girokonto einen definierten Mindesteingang vorsieht oder wenn Kosten bei Unterschreitung des Mindestgeldeingangs anfallen. Auch, wenn der Schritt vielleicht nicht einfach ist, so lohnt sich der Wechsel zu einem kostenfreien Girokonto für Arbeitslose ohne Mindesteingang allemal, denn so können langfristig Kosten eingespart werden. Das Leben ändert sich heute schnell und daher braucht es auch ein Girokonto, das sich flexibel anpasst.

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